[Literaturverzeichnis + Anmerkungen]: Ein queerfeministischer Ansatz zur Reflexion männlicher Privilegien

ANMERKUNGEN

  • In der deutschen Sprache wird bzgl. der Anrede und Beschreibung von bzw. dem Sprechen über Personen alles negiert, was außerhalb von „sie“ oder „er“ / „der oder „die“ liegt. Die Art des Sprechens spiegelt jedoch die Tatsache der vollkommenen Ignoranz: Es gibt offiziell nur Frauen* und Männer*, Toiletten existieren ausschließlich für jene Geschlechter. Somit schafft Sprache ebenso eine Norm, bzw. ist sie ein Abbild von Macht- und Herrschaftsprozessen (vgl. 3.3.1): „Dagegen möchte ich einen anderen Ort von Geschlechtlichkeit setzen, einen Ort, den es zu erforschen gilt und um den wir kämpfen sollten, er sieht so aus: _.“ Der * hinter den Worten Mann* / Frau* soll hingegen verdeutlichen, dass es mehr als nur zwei Geschlechter gibt.

  • Da der Artikel aufgrund des umfangreichen Themas etwas lang geraten ist, wurde er in 9 Teilen veröffentlicht.

  • Bei jedem „vgl. xy“ (sofern es sich um einen Verweis auf einen Punkt innerhalb des Artikels handelt) ist nach dem Schrägstrich auch auf den Teil des Artikels verwiesen, in welchem dieses Thema zu finden ist.

  • Das Literaturverzeichnis für schriftliche Quellen ist immer am Ende von jedem Teil verlinkt. Onlinequellen wurden (mit sieben Ausnahmen) immer direkt im Text verlinkt.


LITERATURVERZEICHNIS

Becker-Schmidt, Regina (2013). Konstruktion und Struktur. Zentrale Kategorien in der Analyse des Zusammenhangs von Geschlecht, Kultur und Gesellschaft. In: Graf, Julia / Ideler, Kristin / Klinger, Sabine (Hrsg.). Geschlecht zwischen Struktur und Subjekt Theorie, Praxis, Perspektiven. Verlag Barbara Budrich: Berlin. Opladen. Toronto.
Bornstein, Kate (1994). Gender outlaw. On men, women and the rest of us. Routledge: New York.
Brenssell, Ariane (2009). Vergessene Dimensionen von Hegemonie. Geschlechterverhältnisse und Subjektstandpunkte. Dissertation. Politikwissenschaft. Universität Wien.

Bublitz, Hannelore (2002). Judith Butler zur Einführung. Junius Verlag GmbH: Hamburg.

Bührmann, Andrea (2012). Wenn Pinguine Pinguine berufen. Überlegungen zur männerbündischen Formierung von Top‐Management‐Teams. In: Maskulinismus und Politik. Diagnosen zum Zustand liberaler Demokratie. Symposion für Eva Kreisky.

Connell, Raewyn (2013). Gender. Springer VS: Wiesbaden.

Connell, Robert W. (2000). Der gemachte Mann. Konstruktion und Krise von Männlichkeiten. Opladen.

Erdheim, Mario (1982). Die gesellschaftliche Produktion von Unbewußtheit. Eine Einführung in den ethnopsychoanalytischen Prozeß. Suhrkamp: Frankfurt am Main.

European Union Agency for Fundamental Rights (2014). Violence against women: an EU-wide survey. Main results. Publications Office of the European Union: Vienna. Zugriff am 5. Mai 2014: unter http://fra.europa.eu/sites/default/files/fra-2014-vaw-survey-main-results_en.pdf.

Federici, Silvia (2012). Aufstand aus der Küche. Reproduktionsarbeit im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution. Münster: edition assemblage.

Forster, Edgar (2007). Gewalt ist Männersache. In: Lehner, Erich / Schnabl, Christa (Hg.). Gewalt und Männlichkeit. Lit Verlag: Wien. Berlin.

Galtung, Johan (1975). Strukturelle Gewalt. Beiträge zur Friedens- und Konfliktforschung. Rowohlt: Reinbek bei Hamburg.

Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generation, Gewaltbericht (2001). Gewalt in der Familie – Rückblick und neue Herausforderungen. Zugriff am 17. Juli 2014 unter: http://www.gewaltinfo.at/uploads/pdf/bmask_gewaltbericht_2002.pdf.

Gildemeister, Regina (2008). Soziale Konstruktion von Geschlecht. „Doing Gender”. In: Wilz, Sylvia Marlene (2008). Geschlechterdifferenzen – Geschlechterdifferenzierungen. Ein Überblick über gesellschaftliche Entwicklungen und theoretische Positionen. VS Verlag für Sozialwissenschaften: Wiesbaden.

Gugutzer, Robert (2004). Soziologie des Körpers. transcript Verlag: Bielefeld.

Habermann, Friederike (2008). Der homo oeconomicus und das Andere. Hegemonie, Identität und Emanzipation. Nomos Verlagsgesellschaft: Baden-Baden.

Hausen, Karin (2012). Geschlechtergeschichte als Gesellschaftsgeschichte. Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen.

Haug, Frigga (2002). Zur Theorie der Geschlechterverhältnisse. In: Das Argument. Zugriff am 3. September 2014 unter: http://www.linksnet.de/de/artikel/18052.

Hirschauer, Stefan. (2004). Praktiken und ihre Körper. Über materielle Partizipanden des Tuns. In: Karl H. Hörning und Julia Reuter (Hg.). Doing Culture. Neue Positionen zum Verhältnis von Kultur und sozialer Praxis. (S. 73-91). transcript Verlag: Bielefeld.

Hirschauer, Stefan (1993). Die soziale Konstruktion der Transsexualität. Suhrkamp: Frankfurt/Main.

Hirschauer, Stefan (1989). Die interaktive Konstruktion von Geschlechtszugehörigkeit. (S. 100-118). Zeitschrift für Soziologie.

Hooks, Bell (2000): Feminism is for everybody. Passionate Politics. South End Pres: Cambridge.

Jagose, Annemarie (2005). Queer Theory. Eine Einführung. Querverlag: Berlin. 2. Auflage.

Knoblauch, Hubert (2002). Die gesellschaftliche Konstruktion von Körper und Geschlecht. Oder: was die Soziologie des Körpers von den Transsexuellen lernen kann. In: Meuser, Michael; Hahn, Cornelia (Hg.). Körperrepräsentationen. Die Ordnung des Sozialen und der Körper (279-301). UVK Verlagsgesellschaft mbH: Konstanz.

Kotthoff, Helga (2003). Dimensionen von Gender Studies Band I. Jos Fritz Buchhandlung und Verlag: Freiburg.

Holzleithner, Elisabeth (2001). Sex in Queer Times: Körper, Praktiken & Identitäten. Letzter Zugriff am 2.7.2014 unter: http://homepage.univie.ac.at/elisabeth.holzleithner/Sex%20in%20queer%20times%20Text.htm.

McIntosh, Peggy (1988). White Privilege and Male Privilege: A Personal Account of Coming To See Correspondences through Work in Women’s Studies. Working Paper 189. Zugriff am 17. Mai 2014 unter: http://amptoons.com/blog/files/mcintosh.html.

Meuser, Michael / Scholz, Sylka (2005). Hegemoniale Männlichkeit. Versuch einer Begriffsklärung aus soziologischer Perspektive. In: Dinges, Martin [Hg.] [2005]. Männer – Macht – Körper. Hegemoniale Männlichkeiten vom Mittelalter bis heute. Frankfurt a.M. S.211-228.

Mies, Maria (2005). Die Subsistenzperspektive. Transkription eines Videos von O. Ressler. 26 Minuten. Aufgenommen in Köln.

Orland, Barbara [2003]: Der Mensch entsteht im Bild: Postmoderne Visualisierungstechniken und Geburten. In: Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik, Bd.1,1 Berlin 2003, S. 21-32.

Perko, Gudrun (2006). Queer-Theorien als Denken der Pluralität: Kritik – Hintergründe – Alternativen – Bedeutungen. In: Queer – denken, lesen, schreiben. 1. Auflage 02/06.

Posch, Waltraud (2009). Projekt Körper. Wie der Kult um die Schönheit unser Leben prägt. Campus Verlag: Frankfurt/M.

Schmincke, Imke (2009). Gefährliche Körper an gefährlichen Orten: Eine Studie zum Verhältnis von Körper, Raum und Marginalisierung. (97-101). transcript Verlag: Bielefeld.

Schmitz, Sigrid (2002). Hirnforschung und Geschlecht: Eine kritische Analyse im Rahmen der Genderforschung in den Naturwissenschaften. In: Bauer, Ingrid/Neissl, Julia (Hg.) Gender Studies – Denkachsen und Perspektiven der Geschlechterforschung. Innsbruck-Wien-München: StudienVerlag, S. 109-125.

Spannbauer, Christa (1999). Das verqueere Begehren. Sind zwei Geschlechter genug? Diametric Verlag: Würzburg.

Tunç, Michael (2012): Männlichkeitsforschung und Intersektionalität. Zugriff unter http://portal-intersektionalitaet.de/uploads/media/Tunc.pdf, am 28. März 2015.
.

http://portal-intersektionalitaet.de/uploads/media/Tunc.pdf

Universität Duisburg-Essen (2008). Sozialisation der Geschlechter. Zugriff am 26. Juli 2014 unter: http://www.uni-due.de/agip/agip_16409.shtml.

Villa, Paula-Irene (2011). Sexy Bodies. Eine soziologische Reise durch den Geschlechtskörper. VS Verlag für Sozialwissenschaften: Wiesbaden.

Villa, Paula-Irene (2007). Kritik der Identität, Kritik der Normalisierung – Positionen von Queer Theory. In: Hieber, Lutz / Villa, Paula, Irene. Images von Gewicht. Soziale Bewegungen, Queer Theory und Kunst in den USA. (165-190). transcript Verlag: Bielefeld.

Voß, Heinz-Jürgen (2011). Geschlecht. Wider die Natürlichkeit. Schmetterling Verlag: Stuttgart.

Voß, Heinz-Jürgen (2010). Konstruktivismus und Dekonstruktion – und deren Bedeutung für emanzipative Biologie-Kritik aus Geschlechterperspektive. In: Borrego, Britta (Hg.): Interdisziplinäres Kolloquium zur Geschlechterforschung. (61-74). Internationaler Verlag der Wissenschaften: Frankfurt/Main.

Voß, Heinz-Jürgen (2004). Queer zwischen kritischer Theorie und Praxisrelevanz. In: Hella Hertzfeldt, Katrin Schäfgen, Silke Veth (Hg.). Geschlechter Verhältnisse. Analysen aus Wissenschaft, Politik und Praxis. (66-76). Karl Dietz Verlag: Berlin.

Weber, Max (1972 [1922]). Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden. Tübingen.

Werlhof, C.; Mies, M; Bennholdt-Thomsen, V. (1983). Frauen, die letzte Kolonie. Reinbek bei Hamburg: Rororo.

Wildman, Stephanie (1996). Privilege Revealed. How Invisible Preference Undermines America. NYU Press.

Wichterich, Christa (1998). Vom Haushalt zum Bruttosozialprodukt und zurück: Internationale feministische Diskurse zu Wirtschaftspolitik. In: U. Ruppert (Hg.). Lokal bewegen- global verhandeln. Internationale Politik und Geschlecht (183-207). Frankfurt. New York: Campus Verlag.

Winker (2007). Traditionelle Geschlechterrollen unter neoliberalem Druck. Veränderte Verwertungs- und Reproduktionsbedinunggen der Arbeitskraft. In: Groß, Melanie / Winker, Gabriele (Hg.). Queer- Feministische Kritiken neoliberaler Verhältnisse. Münster: UNRAST-Verlag.

Woltersdorff, Volker (2003). Queer Theory und Queer Politics. Zugriff am 11. August 2014 Unter: http://www.linksnet.de/de/artikel/18504.

Ziegler, Meinrad (2008). Einleitung: Heteronormativität und die Verflüssigung des Selbstverständlichen – theoretische Kontexte. In: Ziegler, Meinrad (Hg.). Heteronormativität und Homosexualität. (13-23). Studien Verlag: Innsbruck.

Advertisements

Ein Gedanke zu “[Literaturverzeichnis + Anmerkungen]: Ein queerfeministischer Ansatz zur Reflexion männlicher Privilegien

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s