[8. Teil]: Was können Männer* tun; „Priv“ von Frauen*

<– Themen im 7. Teil: div. Bspe: Unterschiedliche Reaktionen auf dieselbe Tätigkeit von Männern* und Frauen*; Familie / Ehe / Karriere / Kinder; Verschiedenes; Weiterführende Links / Leseempfehlungen

INHALT VON TEIL 8

3.3.8 Was können Männer* tun? Wie sollen sie mit männlichen Privilegien umgehen?

Verschiedene Formen von Männlichkeit sind also in dominanter Art und Weise allgegenwärtig, während Frauen* in vielen Bereichen der Gesellschaft marginalisiert werden, wie in den Beispielen im 3. Kapitel veranschaulicht. Es ist zwar auch möglich, dass einige Frauen* von der patriarchalen Dividende (vgl. 2.2 / 3. Teil) profitieren, allerdings in einer ganz anderen Relation. Dabei gründen sich fast alle dieser Privilegien / Diskriminierungen auf der Naturalisierung und Konstruktion von vermeintlich zwei Geschlechtern, welche angeblich heterosexuelle Liebesbeziehungen miteinander eingehen. Diese strikte Trennung in nur zwei Geschlechter sowie Beschränkung auf Heterosexualität schränkt Menschen ein, eine solche Kategorisierung diskriminiert jene, die nicht in eine solche Zweiteilung aller Menschen hineinpassen können oder wollen. Gleichzeitig ist zu beachten, dass Überschneidungen mit anderen marginalisierten Gruppen bestehen. (Stichwort „Intersektionalität“, vgl. u.a. 2.1; 2.2 / beide: 3. Teil).

Wie können nun Männer* mit den Privilegien, von denen sie tagtäglich profitieren nun umgehen?
(Zur Erinnerung: männliche Privilegien haben mit struktureller / institutionalisierter Gewalt zu tun, was nicht als “kulturell-böswillige Erfindung” zu bewerten, sondern sozial, kulturell, historisch entstanden / gewachsen ist; vgl. Meuser/Scholz 2005: 224).
– Klassische Geschlechterrollenklischees reflektieren: Zunächst ist es eine wichtige Voraussetzung zu erkennen, dass Mann* und Frau* keine natürlichen Kategorien sind.
– Reflektiere in Gruppen Verhaltensmuster von Männern*.
– Reflektiere deine eigenen Verhaltensweisen inklusive der Auswirkungen dieser Verhaltensweisen auf Menschen in einer sozialen Situation.
– Verzichte auf alle Formen der (sexualisierten) Gewalt und der Kontrolle über Menschen.
– Beobachte dich selbst: verhältst du dich dominant? Andere darauf hinweisen, dass sie sich evt. dominant verhalten.
– Männlichkeiten einfach abzuschaffen ergibt keinen Sinn, es ist ja in den Köpfen verwurzelt. Was schwer abzustellen ist, sind männliche Verhaltensweisen. Das ist das, was mann als männliches Privileg unbewusst kennen gelernt hat: Daher sollte eher auf klassische männliche Symboliken verzichtet werden, oder diese zumindest reflektieren (Schusswaffen als „ästhetisches Symbol“, Autos als Statussymbol, Mimik, Gestik, breitbeinig sitzen (zB. in Öffis, auch Frauen* ernst nehmen). Klarerweise hilft es nicht, die Symbolik zu ändern, wenn die Verhaltensweise dieselbe bleibt.
– Strategien: Pluralität! Viele Formen! Aber nicht die eine bessere Form von Männlichkeit.
– Daher ist es notwendig, vielfältige Identitäten denkmöglich und schließlich lebbar zu machen sowie „Sexualität ihrer vermeintlichen Natürlichkeit zu berauben und sie als ganz und gar von Machtverhältnissen durchsetztes, kulturelles Produkt sichtbar zu machen“ (Jagose 2001: 11). Wichtig ist es außerdem, den Stellenwert von Sexualität in (Liebes)Beziehungen zu reflektieren (Oftmals wird allein Penetration als „Sex“ definiert. Damit wird Sex als heterosexuelle, männliche Norm gesetzt, welche abzulehnen ist und kritisiert werden muss).

  • Haben wir gewaltfreie liebevolle (Liebes-)Beziehungen und Umgangsformen?
  • Welche Rolle spielen Liebe und Beziehungen, gehen wir in der Sexualität achtsam miteinander um?
  • Ist unsere Utopie und Praxis offen für vielfältigste Lebensentwürfe (kulturell, sexuell, religiös, spirituell, körperlich)?

Mit „queer“ sollen Identitäten verhandelt und politisiert werden und eine Auseinandersetzung mit Identitäten und den Grenzen von „Identitäts- und Reformpolitik“ stattfinden (vgl. Holzleithner 2001; Jagose 2001: 167).
– „Eine queere Forderung lautet deshalb, dass es nicht darum gehen kann, Politik auf einer Identität aufzubauen, die das Ergebnis von Herrschaft ist. Vielmehr ginge es darum, diejenigen gesellschaftlichen Praktiken und Kontexte, die diese Zuschreibung von ‚Identität‘ begünstigen, aufzuzeigen und anzugreifen“ (Jagose 2001: 167-168). Weiters ist es wichtig festzuhalten, dass queer an keine „bestimmte Identitätskategorie gebunden ist“ (Jagose 2001: 14). Der Begriff stellt auch keine neue Identität dar, sondern möchte vielmehr Kritik an Identitäten üben, um aufzudecken, wie Begriffe konstruiert sind (vgl. Villa 2007: 178).

Weitere Fragen, welche für die Reflexion von Privilegien hilfreich sein können
• Wer macht die reproduktive Arbeit (Raum fegen, Abwasch, Essen vorbereiten, emotionale Beziehungsarbeit, Kindererziehung)?
• Wie ist unser Redeverhalten?
• Wie ist zahlenmäßig das Verhältnis Frauen* – Männer* in Gruppen?
• Warum nehmen Frauen* weniger am öffentlichen Leben teil?
• Wie sind die ökonomischen Verhältnisse, wie gleichen wir diese aus?
• Wer organisiert / plant Kinderbetreuung, wer führt diese schließlich durch?
• Ist unsere Utopie und Praxis offen für vielfältigste Lebensentwürfe (kulturell, sexuell, religiös, spirituell, körperlich)?

3.4 „Privilegien“ von Frauen*

Pension und Wehrpflicht
Oftmals werden als „offensichtliche Privilegien von Frauen“ angeführt, dass diese einerseits die Wehrpflicht im Gegensatz zu Männern nicht leisten müssen und früher in Pension gehen können. Nun sind aber Gewalt-Institutionen des Staates wie Militär und Polizei männlich und männerbündisch organisiert und daher gesellschaftlich wichtige Institutionen, in welchen sich Männlichkeiten begründen (vgl. 2.3 / 3. Teil). Vom Militärdienst waren Frauen* beispielsweise in Deutschland, als auch in Österreich bis 1.1.2001 ausgeschlossen, für die Öffnung aller Laufbahnen der Bundeswehr war etwa eine Verfassungsänderung nach einem Urteil des EuGH erforderlich. (Was bedeutet, dass Frauen* wie in so vielen gesellschaftlichen Bereichen per Gesetz ausgeschlossen waren). Die Formulierung „Frauen* müssen nicht Militärdienst leiten“ ist also irreführend, näher an der Realität ist der Satz „Frauen* durften nicht Militärdienst leisten.“ Daraus folgt: „Hegemoniale Männlichkeit wird in den sozialen Feldern konstituiert, in denen, historisch variabel und von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich, die zentralen Machtkämpfe ausgetragen und gesellschaftliche Einflußzonen festgelegt werden. Das war im imperialen Nationalstaat des 19. Jahrhunderts das Militär, und das sind in den gegenwärtigen globalisierten neoliberalen Gesellschaften des Informationszeitalters vermutlich das technokratische Milieu des Top-Managements und die Massenmedien“ (Meuser/Scholz 2005: 217). Männerbünde sind keine Orte der Gleichheit. Militär und Bürokratie sind Beispiele dafür. Der männliche, soldatische, heroische Mann ist das politische Ideal. Alle anderen werden als „Weiber“ abgewertet (Weber 1972: 616). Militär als Männerinstitution pflegt das Geheimnis, wodurch der Mann* zum Mann* wird (Erdheim 1982: 336). Die Struktur des Militärs reproduziert sich über Initiationsriten, wodurch die ungleiche Ordnung hingenommen wird. Kasernensozialismus macht Rekruten zunächst zu „Frauen“ im sozialen Sinne. (müssen Tätigkeiten übernehmen, die in der Gesellschaft von Frauen erledigt werden).

Das Militär als Institution ist problematisch und müsste als Ganzes abgeschafft werden. Es ist keinem Mann* geholfen, wenn nun auch Frauen* den Militärdienst leisten müssten. Dazu kommt, dass es in der EU nur mehr in 6 Staaten die Wehrpflicht gibt. Außerhalb der EU (zB. in Norwegen und in Israel) gibt es die Wehrpflicht auch für Frauen*.

Ebenso ist es kein Privileg von Frauen*, dass sie früher in Pension gehen dürfen, als Männer*. Dabei muss die Frage gestellt werden, wem dies nutzt. Nach Sibylle Hamann nämlich dem_der Arbeitgeber_in (mit Erreichen des Pensionsalters erlischt der besondere Kündigungsschutz), den Arbeitskollegen (Karrieresprung, Gehaltserhöhung), ggf. ihrem Ehemann (Bewältigung von Hausarbeit), den erwerbstätigen Kindern und Schwiegerkindern (Babysitten), den alten Eltern und Schwiegereltern (Pflegearbeit). „Schließlich nützt es jenen, die alle tatsächlichen Benachteiligungen von Frauen in der Gesellschaft schönreden wollen. Gehaltsschere, Diskriminierung am Arbeitsplatz, ungleiche Verteilung von familiären Pflichten, Doppelbelastung.“ Gleichzeitig würde eine Anhebung des Pensionsantrittsalters Frauen* länger in die Arbeitslosigkeit bzw. in die Altersarmut treiben. Andere argumentieren, es sei ein Nachteil, dass Frauen fünf Jahre früher in Pension gehen können. „Einerseits weil den Frauen die einkommensstärksten Jahre für die Pension fehlen, andererseits weil ihnen oftmals der letzte Karrieresprung aufgrund des ohnehin bald nahenden Ruhestands verwehrt bleibt.“

Viele der „angeblichen Privilegien“ von Frauen* beruhen grundsätzlich auf geschlechtlichen Rollenklischees

  1. Der Mann* sei das starke, die Frau* das schwache Geschlecht: darauf gründet sich etwa der Ausschluss der Wehrpflicht von Frauen*, hinzu kommt die jahrhundertelange männerbündische Organisierung dieser Institutionen. „Systeme wie die Wehrpflicht scheinen zunächst von Vorteil für Frauen zu sein, genauer betrachtet verstärken sie aber die sexistischen Institutionen, die sowohl Männer als auch Frauen an wirklicher Gleichberechtigung hindern. Außerdem sollte angemerkt werden, dass es nicht zwangsläufig den Gegenpart des ‚weiblichen Privilegs‘ geben muss, nur weil ein männliches Privileg existiert. Das liegt daran, dass, obwohl es in den letzten Jahren einige Fortschritte hin zur Gleichberechtigung gab, Frauen als Klasse noch immer nicht das Spielfeld geebnet haben. Weitaus weniger Frauen sitzen in den Machtpositionen der Institutionen, die Männern als Klasse ihre Macht geben.“

  2. Menschen, welche in ein normiertes, gesellschaftliches Bild von „Schönheit“ hineinpassen werden privilegiert (wobei sich dies bei Frauen* anders verhält, als bei Männern* bzw. haben es zweitere in manchen alltäglichen Situationen leichter, weil Männer* nicht so oft wie Frauen* auf Schönsein reduziert werden).
    Ist es tatsächlich ein Privileg, auf Körper, Sexualität, Sexappeal reduziert zu werden (ein als „schön“ wahrgenommener Mann* wird im Gegensatz zu einer Frau* nicht auf diese Kriterien reduziert, da bei diesem immer auch andere „Kriterien“ miteinbezogen werden, eine reine Reduzierung als Objekt ist meist nicht der Fall) und dadurch „Vorteile“ zu haben? Nein! Die angeblichen Vorteile einer „gutaussehenden, jungen Frau*“ können allerdings schnell nach hinten losgehen, etwa wenn sie für „schön dumm“ gehalten und weniger ernst genommen wird. Oder wenn beim neuen Job gesagt wird: „Die hat den Job doch nur bekommen weil sie gut aussieht“.

Intersektionalität und wohlwollender Sexismus
Abermals muss hier intersektional vorgegangen werden, da weitere Diskriminierungen bei dieser Thematik hinzukommen: Ableismus, Lookismus, fat shaming, Ageismus sowie weitere Stereotypen und Vorurteile, welche sich auf Schönheitsnormen gründen. Mit dem Vorteil „schöner Menschen“ sind also auch Benachteiligungen von jenen verbunden, die nicht in dieses Bild passen, was insbesondere Frauen* trifft, da deren Aussehen grundsätzlich mehr beurteilt wird, als jenes von Männer* (vgl. 3.3.2 / 6. Teil).
Wie kann es als Privileg gesehen werden, wenn Frauen* auf ihren Körper reduziert, als Sexsymbol / Verführung konstruiert werden und als Folge dieser Konstruktion angebliche „Vorzüge“ genießen, welche auf der Reduktion als Objekt fußen? Das ist kein Privileg, sondern „wohlwollender Sexismus“. (Siehe auch hier).

Denn „privilegiert“ werden Frauen* ausschließlich dann, wenn sie sich in das gesellschaftliche Konstrukt von Geschlecht und Schönheit anpassen. Frauen*, die weder in diese Schönheitsnorm passen und sich nicht in die Rolle des zu beschützenden Wesens unterordnen wollen, haben auch diese Pseudoprivilegien nicht. Dazu kommt, dass es female Privileges auch aus folgendem Grund nicht gibt: „In einer Geschlechterhierarchie, die von einem binären Geschlechterverhältnis ausgeht, kann nur ein Geschlecht oben stehen. Female Privilege ist eine andere Bezeichnung für wohlwollenden Sexismus, und der ist kein Privileg.“ Diskriminierung von Männern* gibt es ohne Sexismus gegen Frauen* nicht (vgl. 3.5 / 9. Teil). Somit stimmt auch der Satz „Privilegien von Frauen* gibt es ohne Sexismus gegen Frauen*“ nicht.

Außerdem ist zu beachten, dass angebliche „Privilegien“ von Frauen* nicht am Fundament des Patriarchats rütteln, keines dieser Pseudovorteile stellen in irgendeiner Weise das Patriarchat in Frage und genau das ist der springende Punkt, warum female Privileges nicht existieren. Weiters ist es absurd, Rollenbilder gegeneinander auszuspielen, unter welchen alle Geschlechter leiden. Es geht um Zwänge / stereotype Rollenerwartungen und den damit verbundenen Einschränkungen, denen Menschen jeden Tag ausgesetzt sind.

„Größtenteils erfahren Frauen Begünstigungen aus ritterlichem Glauben, die häufig als ‚weibliche Privilegien‘ [wahrgenommen] werden, so wie Männer Vorteile aus dem System der männlichen Privilegien erlangen. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass der Status Quo für die Männer ihnen Status und Macht gewährt, sowohl in öffentlichen als auch privaten Räumen, wohingegen der Status Quo für Frauen einer ist, der ihre Macht auf den deutlich kleineren, eingegrenzteren häuslichen Bereich limitiert.“ 

Wohlmeinender Sexismus, der oft auch noch als „Beschützertum“ oder „Ritterlichkeit“ verkauft wird, ist nämlich eines der zentralen Merkmale dafür, dass unser Konstrukt von Männlichkeit und Weiblichkeit einer konservativen Kultur entspringt. […] Dieses Phänomen wird definiert als „negative Konsequenz einer männlichen Haltung, die Frauen als rein, moralisch und anbetungswürdig idealisiert; als Objekte, die von Männern verehrt, beschützt und versorgt werden müssen. Viele dieser Manieren werden schon in der Kindheit erlernt, und zwar um Mädchen und Jungen dazu zu erziehen, wahre ‚Damen‘ und ‚Kavaliere‘ zu werden (anstatt sie einfach zu anständigen und liebenswürdigen Menschen heranwachsen zu lassen, die zusammenhalten). Kurz, was viele Leute für Ritterlichkeit und ‚männliches Benehmen‘ halten.“ Damit werden Frauen* aber nicht nur als „wunderbare Wesen dargestellt, sondern gleichzeitig auch als schwach, inkompetent, kindlich und schutzbedürftig“. So werden klassische Vorurteile aufrechterhalten.

Weiters soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass der Ausschluss von Männern* in manchen Räumen nicht einfach als „umgekehrter oder positiver Sexismus“ bezeichnet werden kann. Vielmehr geht es darum, Räume zu schaffen, die für alle offen sind, unter patriarchaler Unterdrückung leiden. Dies stellt eine antisexistische Strategie dar, da in der Gesellschaft ohnehin extrem viele Räume existieren, die als „Männerräume“ (vgl. 3.3 / 6. Teil) zu bezeichnen sind. Eine Auseinandersetzung mit, bzw. Erklärung davon, was FLIT* Politik ist, findet sich hier.

Zuletzt soll angemerkt werden, dass angebliche Privilegien von Frauen* oftmals dann angeführt werden, wenn männliche Privilegien angesprochen werden. Dies ist eine derailing Strategie. „When this happens, it becomes disruptive of the discussion that’s trying to happen, and has the effect (intended or otherwise) of silencing women’s voices on important issues such as rape and reproductive rights.” Das bedeutet nicht, dass nicht auch über Männer* und Maskulinität diskutiert werden sollte und darüber, wie Männer* unter Gewalt leiden (Dies wird im nächsten Punkt 3.5 angesprochen). Allerdings nicht, wenn es in einer Diskussion gerade um etwas anderes geht.

Literaturverzeichnis und Quellennachweis schriftlicher Quellen finden sich hier

–> Themen im 9. Teil:
3.5 Auswirkungen von Geschlechterstereotypen / gesellschaftlichen Rollenerwartungen auf Männer*
3.6 Männer* und Gewalterfahrungen; Schlussfolgerungen

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Ein Gedanke zu “[8. Teil]: Was können Männer* tun; „Priv“ von Frauen*

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